54  
guss|asphalt  
Technische Informationen  
Bauwerksabdichtungen  
gemäß DIN 18531 und 18533  
Informationen über Gussasphalt  
Veröffentlichungen über Gussasphalt  
Heft-Nr.  
43  
Titel  
Straßen, Wege, Plätze  
44  
47  
48  
49  
50  
51  
52  
53  
Industrieestriche aus Gussasphalt  
Gussasphalt von A bis Z – Bauweisen  
Gussasphalt in Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen  
Bauwerksabdichtungen  
Schwimmende Gussasphaltestriche  
Brücken, Tröge, Tunnel  
Gussasphalt auf Kommunalen Verkehrsflächen  
Abdichtungen mit und ohne Nutzschichten aus Gussasphalt auf Parkdecks, Hofkellerdecken  
und Rampen sowie in Tiefgaragen  
54  
55  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
Innenraumabdichtungen gemäß DIN 18534  
PDF-Datei heruntergeladen werden.  
Der Asphalttaschenkalender bietet in jährlicher Neufassung auf ca. 150 Seiten wertvolle Informationen über die  
Anwendung und Eigenschaften von Asphalt, Bitumenwerkstoffen und insbesondere Gussasphalt. Er kann gegen  
eine Schutzgebühr bei der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e. V. bezogen werden.  
Informationen über Gussasphalt ISSN 0172-3138  
herausgegeben  
erarbeitet  
von der bga Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.  
von der Technischen Kommission der bga:  
Dipl.-Ing. L. Driske  
Dipl.-Ing. R. Flößer  
Dipl.-Ing. A. Götze  
R. Grischek  
Diegem  
Stuttgart  
Berlin  
Bergheim  
Bürstadt  
Köln  
Dipl.-Ing. M. Hantke  
Dipl.-Ing. S. Hofmann  
Dipl.-Ing. N. Hüttermann  
Dipl.-Ing. S. Könneke  
Dipl.-Ing. H. Marossow  
Dipl.-Ing. P. Rode  
Münster  
Dortmund  
Neubrandenburg  
Bonn  
Dipl.-Ing. H.-J. Schriek  
Dipl.-Ing. T. Sikinger  
Dipl.-Ing. H. Steidl  
Dipl.-Ing. E. Taube  
Dr.-Ing. N. Weiland  
Dipl.-Ing. D. Wietstock  
Augsburg  
Hamburg  
Wemmetsweiler  
Essen  
Hanau  
Brunsbüttel  
hergestellt  
von inpuncto:asmuth druck+medien gmbh, Standort Bonn  
zu beziehen  
von der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.  
Dottendorfer Str. 86, 53129 Bonn  
Telefon 02 28/23 98 99, Fax 02 28/23 93 99  
© Alle Rechte vorbehalten  
12/2018  
Technische Informationen über Gussasphalt  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
Technische Information über Gussasphalt  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
Inhalt  
1
2
Allgemeines/Anwendung  
2
Geltungsbereiche und Gliederungen der neuen Abdichtungsnormen  
2.1 Geltungsbereich und Gliederung der DIN 18531  
2
2
2.2 Geltungsbereich und Gliederung der DIN 18533  
3
3
4
Abdichtungsbauweisen mit Gussasphalt und Asphaltmastix  
3.1 Varianten der Abdichtungsbauarten  
3
3
3.2 Abdichtungsbauweisen nach DIN 18531  
3.3 Abdichtungsbauweisen nach DIN 18533  
3
4
Baustoffe für Bauwerksabdichtungen  
4.1 Gussasphalt  
4
4
4.2 Asphaltmastix  
5
5
5
5
4.3 Polymerbitumen-Schweißbahnen  
4.4 Flüssigkunststoffe  
4.5 Grundierung, Versiegelung, Kratzspachtelung, Haftbrücken, Bitumenvoranstrich  
5
6
7
Regelwerke  
5
5
Planungs- und Baugrundsätze  
Abdichtungsbauweisen  
7
7
7.1 Abdichtungsbauweisen ohne Dämmschicht  
7.1.1 Abdichtungsbauart mit Asphaltmastix auf Trennlage  
7.1.2 Abdichtungsbauart mit Gussasphalt auf Trennlage  
7.1.3 Abdichtungsbauart mit Asphaltmastix und Gussasphalt  
7.1.4 Abdichtungsbauart mit Polymerbitumen-Schweißbahn und Gussasphalt  
7.2 Abdichtungsbauweisen mit Dämmschicht  
7
7
7
7
7
7
7.2.1 Geeignete Dämmstoffe  
7.2.2 Abdichtungsbauart mit Polymerbitumen-Schweißbahn und  
Gussasphalt auf Außenflächen  
8
8
9
Ausführungsbeispiele (Skizzen nicht maßstäblich)  
Reinigung, Pflege, Wartung  
9
11  
10 Musterleistungsbeschreibungen  
11  
12  
1
2
3
4
Abdichtungsbauart aus Polymerbitumen-Schweißbahn und Gussasphalt  
Abdichtungsbauart aus Asphaltmastix und Gussasphalt  
14  
15  
16  
Abdichtungsbauart aus Gussasphalt oder Asphaltmastix auf Trennschicht  
Abschlüsse, Anschlüsse, Durchdringungen, Abdichtungen über Bewegungsfugen  
1
Informationen über Gussasphalt  
1 Allgemeines/Anwendung  
2 Geltungsbereiche und Gliederungen  
der neuen Abdichtungsnormen  
Durch die Einführung der Abdichtungsnormenreihe  
DIN 18531 bis DIN 18535 werden abzudichtende Bau-  
teile betrachtet und nicht mehr Abdichtungsbauwei-  
sen für unterschiedliche Beanspruchungen wie in der  
DIN 18195.  
In den neuen Normen werden die „Anforderungen,  
Planungs- und Ausführungsgrundsätze“ jeweils im  
Teil 1 zusammengefasst und in den folgenden Nor-  
menteilen wird auf den Teil 1 verwiesen.  
Die bisherige DIN 18531 wurde in ihrem Geltungsbe-  
reich erweitert aber in ihrer Struktur erhalten. Damit  
weicht sie von dem Aufbau der neu hinzugekomme-  
nen Normen (DIN 18532 bis DIN 18535) ab.  
2.1 Geltungsbereich und Gliederung der  
DIN 18531  
Diese Norm gilt für die Abdichtung von nicht genutz-  
ten und genutzten Dächern gegen Niederschlagswas-  
ser.  
Die Normenreihe umfasst folgende Bauteile:  
Nicht genutzte Dächer sind:  
„„ flache und geneigte Dachflächen, die nur zum  
Zwecke der Pflege, Wartung und allgemeinen  
Instandhaltung begangen werden (z. B. auch  
Wartungswege) und  
„„ Dachflächen mit extensiver Begrünung.  
Genutzte Dächer sind:  
„„ begehbare Dachflächen, z. B. Dachterrassen,  
Gehwege in begrünten Dächern,  
Abb. 1: Zuordnung der Normen  
„„ Dachflächen mit intensiver Begrünung, auch mit  
Anstaubewässerung 100 mm und  
Die neue Normenreihe besteht aus den Normen:  
„„ DIN 18195, Abdichtung von Bauwerken – Begrif-  
fe,  
„„ Dächer mit am Tragwerk befestigten oder ballas-  
tierten Solaranlagen und/oder haustechnischen  
Anlagen.  
„„ DIN 18195, Beiblatt 2,  
„„ DIN 18531, Abdichtung von Dächern sowie von  
Balkonen, Loggien und Laubengängen  
„„ DIN 18532, Abdichtung von befahrbaren Ver-  
kehrsflächen aus Beton  
Für die Abdichtung von Dachflächen mit intensiver  
Begrünung und einer Anstaubewässerung > 100 mm  
gilt DIN 18533.  
AbweichendvondenNormenDIN18532bisDIN18535  
besteht die DIN 18531 aus den folgenden Teilen:  
„„ DIN 18533, Abdichtung von erdberührten Bautei-  
len  
„„ DIN 18534, Abdichtung von Innenräumen  
„„ DIN 18535, Abdichtung von Behältern und  
Becken.  
„„ Teil 1:  
Nicht genutzte und genutzte Dächer – Anforde-  
rungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze  
„„ Teil 2:  
In dieser Technischen Information werden Abdichtun-  
gen nach DIN 18531 und DIN 18533 mit Asphaltmastix,  
Gussasphalt und Kombinationen aus:  
Nicht genutzte und genutzte Dächer – Stoffe  
„„ Teil 3:  
Nicht genutzte und genutzte Dächer – Auswahl,  
Ausführung, Details  
„„ Asphaltmastix und Gussasphalt  
„„ Polymerbitumen-Schweißbahn und Gussasphalt  
„„ Flüssigkunststoffen und Gussasphalt  
behandelt.  
„„ Teil 4:  
Nicht genutzte und genutzte Dächer – Instand-  
haltung  
Für Abdichtungen nach DIN 18532 siehe TI 53.  
Für Abdichtungen nach DIN 18534 siehe TI 55.  
„„ Teil 5:  
Balkone, Loggien und Laubengängen – Anforde-  
rungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze  
Hier wird die Änderung der neuen Version gegenüber  
der „alten“ DIN 18531 deutlich:  
2
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
Die Neufassung behandelt nicht nur die nicht genutz-  
„„ Teil 3:  
Abdichtung mit flüssig zu verarbeitenden Ab-  
ten Dächer, sondern nun auch genutzte Dächer und  
Balkone, Loggien und Laubengänge. Diese Norm  
wurde in ihrem Anwendungsbereich erweitert und  
umfasst nun auch begrünte Dächer.  
dichtungsstoffen  
3 Abdichtungsbauweisen mit  
Gussasphalt und Asphaltmastix  
2.2 Geltungsbereich und Gliederung der  
DIN 18533  
3.1 Varianten der Abdichtungsbauarten  
DIN 18533 „Abdichtung von erdberührten Bauteilen“  
gilt für die Planung, Wahl und Ausführung der Ab-  
dichtung von erdberührten Bauteilen mit bahnenför-  
migen und flüssig zu verarbeitenden Abdichtungs-  
stoffen.  
Es gibt in den Normen DIN 18531 und 18533 vier Ab-  
dichtungsbauarten aus oder in Verbindung mit As-  
phaltmastix und Gussasphalt:  
„„ Variante V1:  
Abdichtung aus einer Lage Asphaltmastix auf Trenn-  
lage  
Diese Norm gilt für die Abdichtung:  
„„ gegen Bodenfeuchte;  
„„ Variante V2:  
„„ gegen nicht drückendes Wasser;  
„„ gegen von außen drückendes Wasser;  
Abdichtung aus einer Lage Gussasphalt auf Trennlage  
„„ Variante V3:  
„„ gegen nicht drückendes Wasser auf erdüber-  
Abdichtung aus einer unteren Lage Asphaltmastix  
und einer oberen Lage Gussasphalt  
schütteten Decken;  
„„ gegen Spritzwasser am Wandsockel;  
„„ Variante V4:  
„„ gegen Kapillarwasser in und unter erdberührten  
Abdichtung aus einer unteren Lage Polymerbitu-  
men-Schweißbahn und einer oberen Lage Guss-  
asphalt  
Wänden.  
DIN 18533 darf auch für erdüberschüttete unterirdi-  
sche Bauwerke, z.B. Tiefgaragendecken mit Begrü-  
nung, angewendet werden, sofern diese in offener  
Bauweise errichtet werden.  
In der nachfolgenden Tabelle sind die sinnvollen Kom-  
binationen aus Anwendungsbereich und Abdich-  
tungsvarianten zusammengestellt.  
DIN 18533 besteht aus den Teilen:  
3.2 Abdichtungsbauweisen nach DIN 18531  
„„ Teil 1:  
Anforderungen, Planungs- und Ausführungs-  
grundsätze  
In DIN 18531 sind vier Einwirkungsklassen definiert.  
Diese unterscheiden sich in hoher oder mäßiger ther-  
mischer Einwirkung bzw. mechanischer Einwirkung.  
Abdichtungen in Verbindung mit Gussasphalt decken  
alle diese Einwirkungsklassen ab.  
„„ Teil 2:  
Abdichtung mit bahnenförmigen Abdichtungs-  
stoffen  
Tabelle 1: Normen und Anwendungsbereiche der Abdichtungsvarianten  
DIN  
Anwendungsbereich  
Balkon, Loggien  
Laubengang  
V1  
X1  
X1  
-
V2  
X1  
X
-
V3  
X1  
X
V4  
X1  
X
18531  
begrünte Dächer  
Bodenplatte  
(X)  
X
X
18533  
X1  
X
-
X
Erdüberschüttete Decke  
-
(X)  
X
1: mit zusätzlicher Nutzschicht  
( ): Nicht nach FLL-Verfahren geprüft  
Bei den Varianten V1 und V2 sind die Anschlüsse an Einbauten und Durchdringungen (z.B. Abläufe, Rinnen) sowie  
die Anschlüsse an aufgehende Bauteile mit Polymerbitumen-Schweißbahnen oder mit Flüssigkunststoffen auszu-  
führen.  
3
Informationen über Gussasphalt  
Tabelle 2: Abdichtungsbauweisen nach DIN 18531  
Anwendungsklasse Anwendungsbereich  
geplantes Gefälle  
2 %  
Abdichtungsbauart Einwirkungsklassen  
nicht genutzte Dächer  
nicht vorgesehen  
V3 und V4  
IA, IIA  
IB, IIB  
IA, IIA  
IB, IIB  
K1  
genutzte Dächer  
2 %  
nicht genutzte Dächer  
nicht vorgesehen  
V3 und V4  
K2  
2 %  
genutzte Dächer  
Balkon  
1,5 %  
V3 und V4  
V3 und V4  
IA, IIA  
IIA, IIB  
Loggia  
Laubengang  
1,5 %  
Für die Abdichtung nicht genutzter und genutzter  
Dächer werden zwei Anwendungsklassen unterschie-  
den. Neben der Standardausführung Anwendungs-  
klasse K1 wird eine höherwertige Ausführung An-  
wendungsklasse K2 definiert. Bei K2 sind eine erhöh-  
te Zuverlässigkeit, eine längere Nutzungsdauer und/  
oder ein geringerer Instandhaltungsaufwand zu er-  
warten.  
4 Baustoffe für Bauwerksabdichtungen  
4.1 Gussasphalt  
Gussasphalt ist eine dichte, in heißem Zustand gieß-  
und streichbare Masse aus grober Gesteinskörnung,  
feiner Gesteinskörnung, Füller, Bitumen und Zusät-  
zen.  
Das Gesteinskörnungsgemisch ist hohlraumarm zu-  
sammengesetzt. Der Bindemittelgehalt ist so auf die  
Hohlräume des Gesteinskörnungsgemisches abge-  
stimmt, dass diese in der fertigen Schicht ausgefüllt  
sind. Bei Verarbeitungstemperatur hingegen, stellt  
sich wegen des höheren Temperaturausdehnungs-  
koeffizienten des Bitumens gegenüber dem der Ge-  
steinskörnungen ein geringer Volumenüberschuss an  
Bitumen ein. Dieser ist für die Verarbeitbarkeit erfor-  
derlich.  
Balkone, Loggien und Laubengänge sind in der  
DIN 18531 in Teil 5 geregelt. Hier wird darauf verwie-  
sen, dass für diese Abdichtungen auch alle Abdich-  
tungsbauarten für genutzte Dächer nach DIN 18531-3  
verwendet werden dürfen  
3.3 Abdichtungsbauweisen nach DIN 18533  
Die Abdichtung vertikaler Bauteile erfolgt mit bah-  
nenförmigen Stoffen oder flüssig zu verarbeitenden  
Baustoffen. Die Abdichtungsbauweisen mit Guss-  
asphalt und/oder Asphaltmastix, sowie Polymer-  
bitumen-Schweißbahn und Gussasphalt werden auf  
Bodenplatten (W1-E) oder erdüberschütteten Hof-  
kellerdecken (W3-E) eingesetzt.  
Bei der Zusammensetzung des Gussasphalts sind ins-  
besondere zu berücksichtigen und in der Leistungsbe-  
schreibung anzugeben  
„„ der vorgesehene Verwendungszweck  
„„ klimatische und örtliche Verhältnisse  
„„ Verkehrslasten und Belastungsarten.  
DIN 18533 definiert Raumnutzungsklassen von RN1-E  
Raumnutzung mit geringer Anforderung an die  
Raumluft, z.B. offene Lagerhalle, über RN2-E mit  
üblicher Anforderung, z.B. Wohnräume, bis RN3-E mit  
hoher Anforderung, z.B. Serverraum.  
Die Wahl des Größtkorns im Gesteinskörnungsge-  
misch richtet sich in erster Linie nach der vorgesehe-  
nen Einbaudicke.  
Tabelle 3: Abdichtungsbauweisen nach DIN 18533  
Anwendungsbereich Raumnutzungsklasse  
Wassereinwirkungsklasse  
Rissklasse  
Abdichtungsbauart  
V1  
V2  
V3  
V4  
RN1-E  
erdberührte  
bis  
W1-E  
W3-E  
R1-E bis R3-E  
Bodenplatten  
RN3 E  
RN1-E,  
V3  
RN2-E  
erdüberschüttete  
RN1-E  
R1-E bis R3-E  
Deckenplatten  
bis  
V4  
RN3 E  
4
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
Die Beurteilung der Standfestigkeit eines Gussas-  
„„ DIN EN 12697-20 „Asphalt – Prüfverfahren für  
Heissasphalt - Eindringversuch an Würfeln oder  
zylindrischen Probekörpern“  
phalts ist über die Eindringtiefe möglich.  
Die Prüfung der Eindringtiefe wird nach DIN EN  
12697-20 am Probewürfel durchgeführt.  
„„ DIN EN 13167 „Wärmedämmstoffe für Gebäude  
– Werkmässig hergestellte Produkte aus Schaum-  
glas (CG)“  
Die Herstellung von Gussasphalt erfolgt in güteüber-  
wachten stationären Mischwerken. Der Gussasphalt  
wird im heißen Zustand in beheizten Rührwerkskes-  
seln zur Baustelle transportiert.  
„„ DIN EN 13169 „Wärmedämmstoffe für Gebäude  
– Werkmässig hergestellt Produkte aus Blähperlit  
(EPB)“  
„„ DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“  
„„ DIN 18299 „Allgemeine Regelungen für Bauar-  
beiten jeder Art“  
4.2 Asphaltmastix  
Asphaltmastix ist eine dichte, in heißem Zustand gieß-  
und streichbare Masse aus feiner Gesteinskörnung,  
Füller und Bitumen und Zusätzen.  
„„ ATV DIN 18336 „Abdichtungsarbeiten“  
„„ ATV DIN 18354 „Gussasphaltarbeiten“  
„„ DIN 18531 „Abdichtung von Dächern sowie von  
Balkonen, Loggien und Laubengängen“  
„„ DIN 18533 „Abdichtung von erdberührten Bau-  
teilen“  
Die Herstellung von Asphaltmastix erfolgt in güte-  
überwachten stationären Mischwerken. Asphaltmas-  
tixwirdinheißemZustandinbeheiztenRührwerkskes-  
seln zur Baustelle transportiert.  
„„ DIN SPEC 20000-203 „Anwendung von Baupro-  
dukten in Bauwerken – Teil 203: Anwendungs-  
norm für Abdichtungsbahnen nach europäischen  
Produktnormen zur Verwendung für Abdichtun-  
genvonBetonbrückenundanderenVerkehrsbau-  
werken aus Beton“  
4.3 Polymerbitumen-Schweißbahnen  
Es werden gussasphaltverträgliche Polymerbitu-  
men-Schweißbahnen mit hoch liegender Trägereinla-  
ge aus Polyestervlies nach DIN V 20000-203 einge-  
setzt.  
6 Planungs- und Baugrundsätze  
4.4 Flüssigkunststoffe  
Es werden gussasphaltverträgliche Flüssigkunststoffe  
(vliesarmiert und nicht vliesarmiert) verwendet.  
Bei der Planung des abzudichtenden Bauwerkes oder  
der abzudichtenden Bauteile sind zu berücksichtigen:  
Die Abdichtung, bestehend aus Vorbehandlung des  
Abdichtungsuntergrundes, der bzw. den Dichtungs-  
schichten und gegebenenfalls einer Schutz- oder  
Nutzschicht. Die Abdichtung sollte in allen Schichten  
von ein und demselben Unternehmer hergestellt  
werden. Das Entstehen von Rissen im Bauwerk, die  
durch die Abdichtung nicht überbrückt werden kön-  
nen, ist durch konstruktive Maßnahmen, z.B. durch  
entsprechende Anordnung der Bewehrung im Be-  
ton, ausreichende Wärmedämmung oder Fugen, zu  
verhindern.  
4.5 Grundierung, Versiegelung, Kratzspachte-  
lung, Haftbrücken, Bitumenvoranstrich  
Grundierungen, Versiegelungen und Kratzspachte-  
lungen sind lösemittelfreie und temperaturbeständi-  
ge Reaktionsharze. Haftbrücken und Voranstriche auf  
Bitumenbasis sind unter Gussasphalt nur in Sonderfäl-  
len, keinesfalls auf frei bewitterten Flächen (z.B.  
Laubengänge), zu verwenden.  
5 Regelwerke  
Dämmschichten, auf die Abdichtungen unmittelbar  
aufgebracht werden sollen, müssen für die jeweilige  
Nutzung geeignet sein. Wärmedämmstoffe müssen  
stofflich für die Einbautemperatur des Gussasphalts,  
bis 230 °C, geeignet sein. Zusätzlich müssen sie die  
Mindestanforderungen der DIN 4108-10 „Anwen-  
dungsbezogene Anforderungen an Wärmedämm-  
stoffe“ an eine sehr hohe oder extrem hohe Druckbe-  
lastbarkeit (ds oder dx) und an eine auf 2% begrenz-  
„„ DIN EN 1253 „Abläufe für Gebäude“,  
„„ DIN 1986-100, „Entwässerungsanlagen für Ge-  
bäude und Grundstücke — Teil 100: Bestimmun-  
gen in Verbindung mit DIN EN 752 und DIN EN  
12056“  
„„ DIN 4108-10 „Anwendungsbezogene Anforde-  
rungen an Wärmedämmstoffe“  
5
Informationen über Gussasphalt  
te Langzeit-Dickenminderung der Dämmschicht er-  
Durchdringungen, Übergänge und Abschlüsse müs-  
sen so geplant werden, dass die Bauwerksabdichtung  
fachgerecht angeschlossen werden kann.  
füllen.  
Wenn eine Entwässerung nach außen nicht möglich  
ist, müssen in der Fläche Entwässerungselemente  
eingebaut werden. Abläufe nach DIN EN 1253 „Ab-  
läufe für Gebäude“, welche die Abdichtung durch-  
dringen, müssen die Abdichtungsebene und die Ober-  
fläche des Bauwerks dauerhaft entwässern. Flächen,  
auf die eine Abdichtung aufgebracht werden soll,  
müssen fest, eben, frei von Nestern, klaffenden Rissen  
und Graten sein; sie dürfen nicht nass sein und müssen  
das erforderliche Gefälle aufweisen. Betonflächen,  
die grundiert oder versiegelt werden müssen, sind  
abtragendvorzubereiten;Stahlflächensindzuentros-  
ten. Kehlen und Kanten sollen fluchtgerecht und  
gerundet sein. Die Ebenheit der Unterlage muss  
DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“, Tabelle 3, Zeile  
2, entsprechen. Ein erforderlicher Ausgleich ist unter-  
halb der Abdichtung mit geeigneten Stoffen vorzu-  
nehmen.  
Bei der Auswahl der Einbauteile muss der Planer die  
Einbautemperatur des Gussasphalts berücksichtigen.  
Klebeflansche, Anschweißflansche oder Manschetten  
sollen so liegen, dass ihre Außenkanten mindestens  
150 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie min-  
destens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt sind.  
Die Anschlussflächen müssen mindestens 100 mm  
breit sein.  
Außenkanten der Los- und Festflanschkonstruktionen  
von Einbauten und Durchdringungen sollen mindes-  
tens 300 mm von Bauwerkskanten und -kehlen sowie  
mindestens 500 mm von Bauwerksfugen entfernt  
angeordnet werden. Der Festflansch ist im Bauwerk  
zu verankern und so einzubauen, dass seine Oberflä-  
che mit der angrenzenden, abzudichtenden Bau-  
werksfläche eine Ebene bildet.  
Entwässerungselemente müssen an den Tiefpunkten  
liegen. Die Oberkante der Entwässerungsteile soll  
etwa 5 mm unter der Oberkante des fertigen Belages  
liegen. Die Anzahl der erforderlichen Entwässerungs-  
einrichtungen und deren Dimensionierung ist vom  
Planverfasser zu ermitteln und festzulegen.  
Schon bei der Planung muss sichergestellt werden,  
dass auf die Abdichtung keine planmäßigen Kräfte  
parallel zur Abdichtungsebene einwirken können.  
Sofern dies in Sonderfällen nicht zu vermeiden ist,  
muss durch Anordnung von Widerlagern, Ankern,  
Bewehrung oder durch andere konstruktive Maßnah-  
men dafür gesorgt werden, dass Bauteile auf der  
Abdichtung nicht gleiten oder ausknicken.  
Zwischen Gussasphaltschicht und Einbauteilen sowie  
Durchdringungen sind Fugen auszusparen und so zu  
füllen, dass keine bewegungshemmenden Fremdkör-  
per eindringen können.  
Die Ausbildung der Fugen in der Bauwerkskonstruk-  
tion muss auf das Abdichtungssystem sowie auf Art,  
Richtung und Größe der aufzunehmenden Bewegun-  
gen abgestimmt sein. Die Fugen sollen möglichst ge-  
radlinig verlaufen. Der Schnittwinkel von Fugen un-  
tereinander und mit Kehlen und Kanten soll nicht  
wesentlich vom rechten Winkel abweichen. Die Bau-  
werksabdichtung soll zu beiden Seiten der Fugen in  
derselben Ebene liegen. Der Abstand der Fugen von  
parallel verlaufenden Kehlen und Kanten sowie von  
Durchdringungen muss mindestens 250 mm betra-  
gen.  
Die Abdichtung ist an aufgehenden Bauteilen in der  
Regel 15 cm über die Oberfläche der Schutzschicht,  
des Belages oder der Überschüttung hochzuführen  
und dort zu sichern.  
Beim Anschluss der Abdichtung von Decken über-  
schütteter Bauwerke an abgehende Bauteile ist die  
Abdichtung mindestens 20 cm unter die Fugen  
zwischen Decke und Wand herunterzuführen.  
Gussasphaltestriche und Beläge sowie Dichtungs-  
schichten dürfen nur auf frostfreiem Untergrund  
hergestellt werden.  
Bei Abdichtungen über Bewegungsfugen ist zwischen  
Fugen mit langsam ablaufenden, einmaligen Bewe-  
gungen des Typs I und wiederkehrenden Bewegun-  
gen des Typs II zu unterscheiden. Bewegungsfugen  
sollen nach Möglichkeit so angeordnet werden, dass  
Wasser nicht über die Fuge laufen kann.  
Sind besondere chemische Beanspruchungen durch  
das einwirkende Wasser zu erwarten, müssen die  
Abdichtungsstoffe darauf abgestimmt sein. Bei be-  
grünten Flächen und Dächern muss die Abdichtung  
durchwurzelungsfest sein.  
Die Abdichtung darf bei den zu erwartenden Bewe-  
gungen der Bauteile, z.B. durch Schwingungen, Tem-  
peraturänderungen oder Setzungen, ihre Schutzwir-  
Fugenfüllungen – auch aus dauerelastischen Massen  
– ersetzen keine Abdichtung über Fugen.  
6
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
kung nicht verlieren. Angaben über Art und Größe  
ein Schutz gegen mechanische Einwirkungen erfor-  
derlich.  
der Bewegungen müssen bei der Planung einer Bau-  
werksabdichtung vorliegen.  
7.1.3 Abdichtungsbauart mit Asphaltmastix und  
Gussasphalt  
Diese zweilagige Abdichtungsbauart ist für Bodenflä-  
chen im Außenbereich nach DIN 18531 auf Balkonen,  
Loggien, Laubengängen sowie nach DIN 18533 auf  
erdüberschütteten Decken und auf Bodenplatten ge-  
eignet.  
7 Abdichtungsbauweisen  
7.1 Abdichtungsbauweisen ohne Dämmschicht  
7.1.1 Abdichtungsbauart mit Asphaltmastix auf  
Trennlage  
Die Abdichtungsschicht ist aus einer Lage Asphaltmas-  
tix mit einer darauf im Verbund angeordneten Lage  
aus Gussasphalt herzustellen. Die Lage aus Asphalt-  
mastix muss im Mittel 10 mm und darf an keiner  
Stelle unter 7 mm oder über 15 mm dick sein. Die  
Lage aus Gussasphalt muss eine Mindestdicke von  
25 mm aufweisen.  
Diese einlagige Abdichtungsbauart ist für Boden-  
flächen ohne Abläufe auf Kellerbodenplatten nach  
DIN 18533 und mit nicht häufiger Einwirkung aus  
Spritzwasser geeignet.  
Die Abdichtungsschicht aus Asphaltmastix muss im  
Mittel 10 mm und darf an keiner Stelle unter 7 mm  
oder über 15 mm dick sein.  
7.1.4 Abdichtungsbauart mit Polymerbitu-  
men-Schweißbahn und Gussasphalt  
7.1.2 Abdichtungsbauart mit Gussasphalt auf  
Trennlage  
Diese zweilagige Abdichtungsbauart ist für Bodenflä-  
chen im Außenbereich nach DIN 18531 zum Beispiel  
Balkone, Loggien, Laubengänge sowie und nach  
DIN 18533 auf erdüberschütteten Decken und im In-  
nenbereich auf Bodenplatten, geeignet.  
Diese einlagige Abdichtungsbauart ist für Räume  
ohne Abläufe auf Kellerbodenplatten nach DIN 18533  
und mit nicht häufiger Einwirkung aus Spritzwasser  
sowie auf Laubengängen geeignet.  
Unter begrünten Flächen nach DIN 18531 und 18533  
ist diese Abdichtungsbauweise auch durchwurze-  
lungsfest, geprüft nach den FLL-Kriterien.  
Sie besteht aus einer 25 mm bis 40 mm dicken Schicht  
Gussasphaltestrich nach DIN EN 13813, die auf einer  
Trennlage aus Rohglasvlies mit min. 60 g/m² fugenlos  
aufzubringen ist. Sind größere Dicken erforderlich, ist  
der Gussasphalt mehrlagig einzubauen. Die Oberflä-  
che des warmen Gussasphalts ist mit feiner Gesteins-  
körnung abzureiben.  
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer Lage Poly-  
merbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Träge-  
reinlage nach DIN SPEC 20000-203 mit einer darauf im  
Verbund angeordneten 25 bis 40 mm dicken Schicht  
Gussasphaltestrich nach DIN EN 13813. Sind größere  
Dicken erforderlich, ist der Gussasphalt mehrlagig  
einzubauen.  
An- und Abschlüsse an aufgehende Bauteile sowie  
Anschlüsse an Durchdringungen sind vor Verlegung  
der Gussasphaltschicht aus Bitumen- oder Polymer-  
bitumenbahnen einlagig 100 mm überlappend aus-  
zuführen.  
7.2 Abdichtungsbauweisen mit Dämmschicht  
7.2.1 Geeignete Dämmstoffe  
Zwischen der aufgehenden Bitumenbahn und der  
Gussasphaltschicht ist eine Vergussfuge auszubilden  
und zu verfüllen.  
Als verformungsbeständige Dämmstoffe direkt unter  
Gussasphaltestrichen eignen sich hochdruckfeste  
Platten, z.B. aus Schaumglas (CG) nach DIN EN 13167  
und aus Blähperlit (EPB) nach DIN EN 13169. Sie erfül-  
len die Mindestanforderungen der DIN 4108-10 an  
den Anwendungstyp DAA (Außendämmung unter  
Abdichtungen) bzw. DEO (Dämmung unter Estrich  
ohne Schallschutzanforderung) im Innenbereich, an  
eine sehr hohe oder extrem hohe Druckbelastbarkeit  
(ds oder dx) und an eine auf 2 % begrenzte Lang-  
zeit-Dickenminderung. Ihre Eigenschaften werden  
Die Abdichtung von Bewegungsfugen erfolgt durch  
den Einbau von geeigneten Fugenprofilen. Für den  
Anschluss sind Polymerbitumen-Schweißbahnen mit  
hochliegender Trägereinlage mit einer Breite  
300 mm oder Flüssigkunststoffe aus ein- oder mehr-  
komponentigen synthetischen Harzen auf der Basis  
von PMMA zu verwenden.  
Ein Schutz der Abdichtungsschicht in der Fläche ist  
nicht erforderlich. An aufgehenden Bauteilen ist ggf.  
7
Informationen über Gussasphalt  
durch die Einbautemperatur des Gussasphalts bis  
lage einzubauen. Diese Ausgleichsschicht soll auch  
verhindern, dass die Abdichtung beim Einbau des  
Gussasphalts durch die aufgeheizte, in der Dämm-  
stofflage eingeschlossene Luft hochgedrückt wird.  
230 °C und während der zwei- bis vierstündigen Ab-  
kühlphase nicht nachteilig verändert.  
7.2.2 Abdichtungsbauart mit Polymerbitumen-  
Schweißbahn und Gussasphalt auf  
Außenflächen  
Die Abdichtungsschicht besteht aus einer Lage Poly-  
merbitumen-Schweißbahn mit hochliegender Träge-  
reinlage und einer darauf im Verbund angeordneten  
25 bis 40 mm dicken Schicht Gussasphaltestrich.  
Diese Abdichtungsbauart auf gedämmten Unter-  
gründen ist im Außenbereich für Bodenflächen mit  
hoher Einwirkungsklasse nach DIN 18531 und  
DIN 18533 geeignet, z.B. für Balkone, Loggien und  
Laubengänge sowie begrünte Dächer und erdüber-  
schüttete Deckenplatten.  
Wenn keine Ausgleichschicht angeordnet ist, wird die  
Polymerbitumen-Schweißbahn lose auf einer Trenn-  
lage aus Rohglasvlies verlegt und im Überlappungs-  
bereich verschweißt. An aufgehenden Bauteilen ist  
die Abdichtung hochzuführen. Die in der Dämm-  
schicht eingeschlossene Luft dehnt sich beim Einbau  
des Gussasphalts aus. Um zu verhindern, dass sich  
hierbei die Abdichtung aufwölbt, ist an geeigneten  
Stellen im Randbereich die hochgeführte obere Bitu-  
menschweißbahn offen zu lassen, damit die sich aus-  
dehnende Luft entweichen kann. Nach Abkühlung  
der Gussasphaltschicht werden diese Entlüftungsöff-  
nungen im Randbereich verschlossen.  
Bei einlagigen CG-Wärmedämmplatten oder  
EPB-Wärmedämmplatten für begehbare Außenflä-  
chen, begrünte Dächer und erdüberschüttete Decken  
wird die Dämmschicht auf einer Dampfsperre aus ei-  
ner Lage Bitumenbahn oder Asphaltmastix pressge-  
stoßen im Verband verlegt und vollflächig in Heißbi-  
tumen aufgeklebt. Schaumglas-Dämmplatten wer-  
den allseitig in Heißbitumen eingeschwemmt und  
erhalten einen zusätzlichen Bitumendeckaufstrich.  
Hierauf wird eine im Mittel 10 mm dicke Asphaltmas-  
tixschicht eingebaut, die als Ausgleichsschicht dient  
und zugleich als Notabdichtung in der Bauphase ge-  
eignet ist. Die Abdichtungsschicht wird im Verbund  
aufgebracht. Bei dieser Einbauart der Dämmschicht  
können neben bewährten Abdichtungsanschlüssen  
mit Bitumenbahnen an aufgehenden Gebäudeteilen  
auch Flüssigkunststoffsysteme verwendet werden,  
die gegen die Einbautemperatur von Gussasphalt  
beständig sind. Die Verarbeitungsrichtlinien der Her-  
steller sind zusätzlich zu beachten.  
Sind größere Dicken erforderlich, ist der Gussasphalt  
mehrlagig einzubauen. Die Oberfläche des warmen  
Gussasphalts ist mit feiner Gesteinskörnung abzurei-  
ben.  
Für Bodenabläufe sind Produkte mit Klebeflansch-  
oder Los-/Fest-Flanschsystem zu verwenden. Das un-  
tere Flanschsystem dient zur Befestigung des Boden-  
einlaufs in der Massivdecke und zur Anbindung der  
Dampfsperre; in das obere Flanschsystem wird die  
Polymerbitumen-Schweißbahn eingebunden.  
Ein notwendiges Gefälle der Abdichtungskonstrukti-  
on kann in der Dämmschicht mittels geeigneter Ge-  
fälle-Dämmplatten ausgebildet werden.  
Mehrlagige EPB-Dämmplatten oder Kombinationen  
aus Blähperlit-Abdeckplatten und hochwärmedäm-  
menden Hartschaum-Dämmplatten mit ausgewiese-  
ner Temperaturbeständigkeit unter Abdeckplatten  
werden auf der Dampfsperre dichtgestoßen im Ver-  
band verlegt.  
Bei extensiv oder intensiv begrünten Dächern und  
erdüberschütteten Deckenplatten bietet die abschlie-  
ßende Lage aus Gussasphalt zugleich einen nach der  
FLL-Richtlinie geprüften Schutz gegen Durchwurze-  
lung und Schutz vor mechanischer Beanspruchung bei  
Herstellung und Pflege des Begrünungsaufbaus.  
Auf Dämmschichten ist zunächst eine Ausgleichs-  
schicht aus Asphaltmastix oder Gussasphalt auf Trenn-  
8
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
8 Ausführungsbeispiele  
(Skizzen nicht maßstäblich)  
Wandanschluss mit Flüssigkunststoff  
Wandanschluss mit Bitumenschweißbahn  
1
6
5
2
4
3
3
2
1
> 10 cm  
4
5
1
2
Versiegelung mit Epoxidharz  
6
Polymerbitumen-Schweißbahn mit hochliegen-  
der Trägereinlage  
7
8
9
3
4
5
6
Gussasphalt (obere Lage der Abdichtung)  
Randfuge mit Fugenverguss  
Flüssigkunststoff  
1. Anschlussversieglung  
2. Wandanschlussprofil  
3. Fugenverguss  
ggf. Abdeckblech  
4. ggf. Gussasphalt-Nutzschicht (bei erforderlicher  
2-lagiger Ausführung)  
5. Schicht aus Gussasphalt  
6. Bitumen-Schweißbahn  
7. Grundierung/Versiegelung mit Epoxidharz  
8. Vorbereitung Untergrund, z.B. Kugelstrahlen  
9. Hohlkehle  
Beweglicher Wandanschluss  
Versiegelung  
Kompriband  
Überhangblech  
Stahlwinkel mit Haftgrund  
Klemmschiene (50 x 5 mm) bei hoher Beanspruchung  
Bitumenbahn  
15 cm  
Bitumen-Schweißbahn  
Fugenverguss  
Gussasphalt-Nutzschicht  
Schicht aus Gussasphalt  
Dichtungsschicht aus  
Bitumen-Schweißbahn  
Grundierung/Versiegelung  
Epoxidharzkeil  
Ausrundung  
Fugeneinlage  
Beton  
9
Informationen über Gussasphalt  
Anschluss an Durchdringung mit Klebeflansch  
1. Fugenverguss  
1
2
3
4
5
6
2. Schicht aus Gussasphalt  
3. ggf. Verstärkungsstreifen (20 cm)  
4. Bitumen-Schweißbahn  
5. Grundierung/Versiegelung mit Epoxidharz  
6. Klebeflansch (10 cm)  
Randabschluss  
Durchdringung in begrünter Fläche  
Durchdringung in begrünter Fläche  
Fugenverguss  
Los-Festflansch-  
konstruktion  
Filtervlies  
Schicht aus Gussasphalt  
Dichtungsschicht aus  
Bitumen-Schweißbahn  
Dränschicht  
Verstärkungs-  
streifen  
Bitumenbahn  
Klebeflansch  
Wärmedämmung  
Bitumenvoranstrich  
10  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
9 Reinigung, Pflege, Wartung  
10 Musterleistungsbeschreibungen  
Abdichtungen in Verbindung mit Gussasphalt sind  
pflege- und wartungsarm.  
Allen Leistungsbeschreibungen sind ausführliche Hin-  
weise nach DIN 18299, DIN 18336 und DIN 18354 vo-  
ranzustellen  
Bitumen- bzw. Kunststofffugen in Gussasphaltschich-  
ten sind starken physikalischen und ggf. chemischen  
Einflüssen ausgesetzt. Sie müssen deshalb regelmäßig  
gewartet werden. (DIN 52460 „Fugen und Glasab-  
dichtungen – Begriffe“)  
1
2
3
4
Abdichtungsbauart aus Polymerbitu-  
men-Schweißbahn und Gussasphalt  
Abdichtungsbauart aus Asphaltmastix und  
Gussasphalt  
Schon bei der Planung muss aber berücksichtigt wer-  
den, dass Fugen Typ II zur Wartung und Kontrolle  
zugänglich sein müssen.  
Abdichtungsbauart aus Asphaltmastix oder  
Gussasphalt auf Trennschicht  
Abschlüsse, Anschlüsse, Durchdringungen,  
Abdichtungen über Bewegungsfugen  
Das gleiche gilt für Fugen Typ II unter erdüberschüt-  
teten und begrünten Flächen. Die Bereiche über den  
Fugen müssen bis Oberkante Gelände oder begrünter  
Fläche kontrollierbar sein und vegetationsfrei und  
offengehalten werden.  
Wasserabläufe müssen regelmäßig kontrolliert und  
gereinigt werden.  
Es empfiehlt sich, Fugen von einer Fachfirma regelmä-  
ßig warten zu lassen.  
11  
Informationen über Gussasphalt  
1
Abdichtungsbauart aus Polymerbitumen-Schweißbahn und Gussasphalt  
Einheits-  
preis  
Gesamt-  
preis  
Menge  
Einheit  
OZ  
Leistungsbeschreibung  
EUR  
EUR  
1.1 Auf Betonuntergrund  
1.0  
2.0  
Betonoberfläche reinigen  
m²  
m²  
Betonoberfläche abtragend vorbereiten,  
abgetragenes Material beseitigen  
Verfahren______________________________________  
3.0  
4.0  
Versiegelung zweilagig aus lösemittelfreiem Epoxidharz nach DIN  
18532-1, Abs. 7 herstellen. 1. Lage mind. 400 g/m2, abgestreut mit  
feuergetrocknetem Quarzsand der Körnung 0,7/1,2 mm  
2. Lage mindestens 600 g/m2, jedoch ohne Abstreuung  
m²  
m²  
Alternativ, bei nicht frei bewitterten Flächen:  
Grundierung aus lösemittelfreiem Epoxidharz nach DIN 18532-1  
bis zur Sättigung durch Fluten und Verteilen mittels Lammfellrolle  
herstellen. Verbrauch 300 bis 500 g/m2. Die noch frische Grundie-  
rung mit feuergetrocknetem Quarzsand der Körnung 0,2/0,7 mm  
einstreuen; Verbrauch 500 bis 800 g/m2, nicht eingebundenes  
Abstreumaterial abfegen und entsorgen.  
4.1  
5.0  
Alternativ für nicht freibewitterte, über den Gesamtquerschnitt  
trockene Flächen:  
m²  
kg  
Haftbrücke, z.B. Bitumenvoranstrich flächendeckend auf Beton-  
untergrund aufbringen, Verbrauch 200 bis 300 g/m2  
Kratzspachtelung als Versiegelung als Zulage zu Pos. 3.0:  
Unebenheiten/Rautiefen von 1,5 mm bis 5 mm mit  
Kratzspachtelung aus lösemittelfreiem Epoxidharzmörtel  
ausgleichen, auf die erste Lage der Versiegelung auftragen und  
mit feuergetrocknetem Quarzsand abstreuen. Dicke der Kratz-  
spachtelung max. 5 mm, nicht gebundenes Abstreumaterial  
abfegen und entsorgen.  
In einem 2. Arbeitsgang wird auf diese Reaktionsharz in einer  
Menge von mindestens 600 g/m2, jedoch ohne Abstreuung, aufge-  
bracht.  
6.0  
6.1  
7.0  
Untere Lage der Abdichtungsschicht  
m²  
m²  
m²  
Abdichtungsschicht aus Polymerbitumen-Schweißbahn mit hoch-  
liegender Trägereinlage nach DIN EN 14695 aufschweißen.  
Obere Lage der Abdichtungsschicht  
Schicht aus Gussasphaltestrich der Härteklasse AS IC ____,  
Nenndicke _____ mm als obere Lage der Abdichtung einbauen  
Gussasphalt mit Sand abreiben  
12  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
Einheits-  
preis  
Gesamt-  
preis  
Menge  
Einheit  
OZ  
7.1  
Leistungsbeschreibung  
EUR  
EUR  
Alternativ auf freibewitterten Flächen:  
m²  
m
Gussasphalt mit Körnung 1/3 mm aufrauen  
8.0  
8.1  
Fugenspalt an Abschlüssen, Anschlüssen und Durchdringungen in  
der Gussasphaltschicht herstellen  
Fugen vergießen/verfüllen  
m
Art der Vergussmasse_____________________________  
Fabrikat ____________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
1.2 Auf Dämmschicht *)  
1.0  
2.0  
Untere Lage der Abdichtung aus Polymerbitumen-Schweißbahn,  
mind. 4,5 mm dick, mit hochliegender Trägereinlage flächig mit  
Überlappung auf der Ausgleichsschicht der Dämmschicht verlegen  
Fabrikat ___________________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
m2  
Obere Lage der Abdichtungsschicht  
m2  
Schicht aus Gussasphaltestrich der Härteklasse AS IC ____,  
Nenndicke _____ mm als obere Lage der Abdichtung einbauen  
3.0  
3.1  
Gussasphalt mit Sand abreiben  
m2  
m2  
Alternativ auf freibewitterten Flächen:  
Gussasphalt mit Körnung 1/3 mm aufrauen  
4.0  
4.1  
Fugenspalt an Abschlüssen, Anschlüssen und Durchdringungen in  
der Gussasphaltschicht herstellen  
m
m
Fugen vergießen/verfüllen  
Art der Vergussmasse_____________________________  
Fabrikat ____________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
*) Leistungstexte für die Ausführung von Dämmschichten sind in den Technischen Informationen Nr. 44 „Industrieestriche“ und  
Nr. 50 „Schwimmende Estriche“ enthalten.  
13  
Informationen über Gussasphalt  
2
Abdichtungsbauart aus Asphaltmastix und Gussasphalt  
Einheits-  
preis  
Gesamt-  
preis  
Menge  
Einheit  
OZ  
Leistungsbeschreibung  
EUR  
EUR  
2.1 Auf Betonuntergrund  
1.0  
2.0  
3.0  
Betonoberfläche reinigen  
m²  
m²  
m²  
Trennlage aus Rohglasvlies mit 20 cm Überlappung verlegen  
Untere Lage der Abdichtung aus Asphaltmastix i.M. 10 mm dick  
einbauen  
3.1  
Obere Lage der Abdichtung aus Gussasphaltestrich der Härteklasse  
AS IC ____, Nenndicke _____ mm als einbauen  
4.0  
4.1  
Gussasphalt mit Sand abreiben  
m²  
m²  
Alternativ auf freibewitterten Flächen:  
Gussasphalt mit Splitt 1/3 mm aufrauen  
5.0  
5.1  
Fugenspalt an Abschlüssen, Anschlüssen und Durchdringungen in  
der Gussasphaltschicht herstellen  
m
m
Fugen vergießen/verfüllen  
Art der Vergussmasse_____________________________  
Fabrikat ____________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
2.2 Auf Dämmschicht *)  
1.0  
2.0  
Untere Lage der Abdichtung aus Asphaltmastix i.M. 10 mm dick  
auf der Abdeckung der Dämmschicht einbauen als untere Lage  
der Abdichtung einbauen  
m2  
m2  
Obere Lage der Abdichtungsschicht  
Schicht aus Gussasphaltestrich der Härteklasse AS IC ____, Nenn-  
dicke _____ mm als obere Lage der Abdichtung einbauen  
3.0  
3.1  
Gussasphalt mit Sand abreiben  
m2  
m2  
Alternativ auf freibewitterten Flächen:  
Gussasphalt mit Körnung 1/3 mm aufrauen  
4.0  
4.1  
Fugenspalt an Abschlüssen, Anschlüssen und Durchdringungen in  
der Gussasphaltschicht herstellen  
m
m
Fugen vergießen/verfüllen  
Art der Vergussmasse_____________________________  
Fabrikat ____________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
*) Leistungstexte für die Ausführung von Dämmschichten sind in den Technischen Informationen Nr. 44 „Industrieestriche“ und  
Nr. 50 „Schwimmende Estriche“ enthalten.  
14  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
3
Abdichtungsbauart aus Gussasphalt oder Asphaltmastix auf Trennschicht  
Einheits-  
preis  
Gesamt-  
preis  
Menge  
OZ  
Leistungsbeschreibung  
Einheit  
EUR  
EUR  
3.1 Auf Betonuntergrund  
1.0  
2.0  
3.0  
4.0  
Betonoberfläche reinigen  
m²  
m²  
Trennlage aus Rohglasvlies mit 20 cm Überlappung verlegen  
Abdichtung aus Asphaltmastix i.M. 10 mm dick einbauen  
Alternativ:  
Schicht aus Gussasphaltestrich der Härteklasse AS IC ____,  
Nenndicke _____ mm einbauen  
4.1  
4.2  
Gussasphalt mit Sand abreiben  
m²  
m²  
Alternativ auf freibewitterten Flächen:  
Gussasphalt mit Splitt 1/3 mm aufrauen  
5.0  
5.1  
Fugenspalt an Abschlüssen, Anschlüssen und Durchdringungen in  
der Gussasphaltschicht herstellen  
m
m
Fugen vergießen/verfüllen  
Art der Vergussmasse_____________________________  
Fabrikat ____________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
15  
Informationen über Gussasphalt  
4
Abschlüsse, Anschlüsse, Durchdringungen, Abdichtungen über Bewegungsfugen  
Einheits-  
preis  
Gesamt-  
preis  
Menge  
Einheit  
OZ  
Leistungsbeschreibung  
EUR  
EUR  
1.0  
2.0  
Dreiecksleiste 30 mm x 30 mm im Übergang Boden/Wand  
einkleben  
m
Abdichtungsabschluss zweilagig an aufgehenden Bauteilen  
(Wände) einschließlich Voranstrich herstellen  
Höhe der Aufkantung:_______________________cm*  
Untere Lage aus: _________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
m
Obere Lage aus: ________________________________  
(vom Bieter anzugeben, bei begrünten Flächen durchwurzelungs-  
fest)  
3.0  
Abdichtungsabschluss zweilagig an aufgehenden Bauteilen  
(Stützen) einschließlich Voranstrich herstellen  
Höhe der Aufkantung __________________________cm*  
Abmessungen: _______________________________ cm*  
Untere Lage aus: ________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
Stck  
Obere Lage aus: _________________________________  
(vom Bieter anzugeben,  
bei begrünten Flächen durchwurzelungsfest)  
4.0  
Alternativposition  
Abdichtungsanschluss der Pos. 2 und/oder 3 mit bitumenverträgli-  
chem Flüssigkunststoff-Abdichtungsystem nach Herstellerangaben  
herstellen  
Flüssigkunststoffsystem: ___________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
5.0  
5.1  
Abdichtungsanschluss zweilagig an Flanschkonstruktionen von  
Durchdringungen und Abläufen herstellen  
Stck  
Stck  
Durchdringung/Ablauf NW: _______________________*  
Alternativposition  
Abdichtungsanschluss der Pos.5 mit bitumenverträglichem  
Flüssigkunststoff-Abdichtungsystem nach Herstellerangaben  
herstellen  
Flüssigkunststoffsystem: __________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
*) Ist vom Ausschreibenden anzugeben  
16  
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18531 und 18533  
54  
Einheits-  
preis  
Gesamt-  
preis  
Menge  
Einheit  
OZ  
6.0  
Leistungsbeschreibung  
EUR  
EUR  
Abschluss der hochgeführten Abdichtung der Pos. 2 und 3 mit  
Klemmschiene mind. 50 x 5 mm, einschließlich Versiegelung  
herstellen, Klemmschiene im Abstand 200 mm andübeln, mit  
Edelstahl-Sechskantschrauben M 8 befestigen  
m
7.0  
Alternativ zu Position 6.0 Abdichtung mit Anpress- und Schutz-  
profil 4-fach gekantet einschließlich Versiegelung herstellen  
Höhe des Profils: ______________________________cm*  
m
7.1  
7.2  
8.0  
Zulage zu Position 7.0 für Rundungen, r = __________cm*  
Zulage zu Position 7.0 für Eckwinkel  
Stck  
Stck  
m
Abdichtungsabschluss wie Position 2.0, jedoch beweglich, ein-  
schließlich Abschluss nach Position 7.0 mit Überhangblech und  
Versiegelung herstellen  
Stahlwinkel: ____________/___________/____________*  
Höhe der Aufkantung: __________________________cm*  
Einbindetiefe in der Fläche: ______________________cm*  
Untere Lage aus: ________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
Obere Lage aus: ______________________________ (vom Bieter  
anzugeben, bei begrünten Flächen durchwurzelungsfest)  
8.1  
8.2  
9.0  
Zulage zu Position 8.0 für Rundungen, r = __________cm*  
Zulage zu Position 7.0 für Eckwinkel  
Stck  
Stck  
m
Metallfugenprofil über befahrbaren Bewegungsfugen, Fugentyp  
II, nach Herstellerangaben einbauen und an die Dichtungsschicht  
der Fläche anschließen  
Fugenbewegungen horizontal: ___________________cm*  
Fugenbewegungen vertikal: _____________________cm*  
Fabrikat: _______________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
Typ: ___________________________________________  
(vom Bieter anzugeben)  
9.1  
9.2  
9.3  
Zulage zu Position 9.0 für Eckausbildungen  
Zulage zu Position 9.0 für Aufkantungen  
Zulage zu Position 9.0 für Fugenkreuzungen  
Stck  
Stck  
Stck  
*) Ist vom Ausschreibenden anzugeben  
17  
Überreicht durch:  
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.  
Bundesfachabteilung Gussasphalt  
Kurfürstenstraße 129 · 10785 Berlin  
Tel.: 030-212 86-263 · Fax: 030-212 86-297  
Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V.  
Dottendorfer Straße 86 · 53129 Bonn  
Tel.: 02 28-23 98 99 · Fax: 02 28-23 93 99